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Essen und Trinken

Törggelen
Das Törggelen war ursprünglich eine Art Erntedankfest, zu dem der Weinbauer seine Helfer am Ende der Ernte – also von Ende Oktober bis Mitte November – einlud. In ganz Südtirol wird dieser Brauch liebevoll gepflegt, fast alle Restaurants und Hotels bieten hervorragende Törggele-Menüs an.

Beim echten Törggelen gibt es Südtiroler Speck, Knödel, Kraut, Selchfleisch, Hauswürste, Brot, Krapfen und Kastanien. Dazu wird der neue Wein, frisch geerntet, und der Süße, ein Wein vor der Gärung, kredenzt.

Törggelen heißt, mit all seinen Lieben gemütlich zu schlemmen und bis spät in die Nacht gemeinsam das Leben zu genießen. Wer das nicht kennt, hat etwas versäumt!

Südtiroler Speck
Südtiroler Speck ist seit 1996 in der EU eine geschützte geografische Angabe. Es handelt sich dabei um einen Rohschinken, der leicht geräuchert mindestens 22 Wochen reifen muss. Sein Salzgehalt darf nicht mehr als fünf Prozent betragen. Eine unnachahmliche Tiroler Spezialität!

Schüttelbrot und Vinschgerl
Unter Schüttelbrot kann man sich ein hartes, knuspriges Fladenbrot vorstellen, das aus Roggenmehl, Wasser, Salz und Hefe hergestellt wird. Jede Region verwendet ihre eigenen Gewürze: Kümmel, Anis oder Koriander. Auch Härte und Aussehen unterscheiden sich, je nachdem, woher die Schüttelbrote stammen. Das Vinschgerl, die bekannteste Variante, ist nicht ganz so fest wie das Schüttelbrot, besteht aus Weizenmehl und wird mit Schabzigerklee, Koriander, Fenchel und Kümmel gewürzt.

Knödel
Dass die Knödel ihren Ursprung in Tirol haben, beweist die Darstellung einer Knödel essenden Frau in der Burgkapelle Hocheppan, die aus dem 13. Jahrhundert datiert. Mittlerweile gibt es unzählige verschiedene Rezepturen: Kas-, Speck- oder Zwetschkenknödel – die vollständige Aufzählung würde diese Seite sprengen... Ein wichtiger Hinweis: Knödel nie mit dem Messer schneiden, das beleidigt den Koch!

Schlutzkrapfen
Schlutzkrapfen, einheimisch „Schlutzer“ genannt, sind ein Nudelgericht, mit der schwäbischen Maultasche oder den italienischen Ravioli vergleichbar. Die traditionelle Füllung besteht jedoch nicht aus Fleisch, sondern aus Topfen (Quark) und Spinat. Serviert werden die Schlutzer mit Parmesan und brauner Butter. In den Südtiroler Restaurantküchen werden kreative Varianten dieser Speise angeboten.

Tirtlan
Die Tirtlan, eine typische Pustertaler Spezialität, sind krapfenähnliche Teigtaschen mit Topfen- und Spinatfülle. Einfallsreiche Köche verwenden gerne auch Kräuterkäse oder Sauerkraut. Als Füllungen für die süßen Tirtlan schmecken Mohn, Preiselbeeren oder Nüsse. Die Tirtlan sind vor allem wegen ihrer schnellen Zubereitung sehr beliebt.

Äpfel
Die Apfelblüte rund um die Etsch ist in jedem Frühling wieder ein Erlebnis für sich. Die vielen Sonnentage während der Reife fördern das typische Südtiroler Aroma, bevor im Herbst die Ernte beginnt.

  • Gala
    Rot, süßlich, sehr aromatisch, kann bereits im August geerntet werden.
  • Golden
    Goldgelb, leicht säuerlich, fest – Ernte: Ende September.
  • Braebrun
    Rot, säuerlicher, festes Fruchtfleisch. Er wird ebenfalls Ende September geerntet.
  • Fuji
    Eine exotische Sorte: sehr süß, raue Schale.

Schnaps
In Südtirol wird Schnaps gerne nach der Mahlzeit „zur Verdauung“ genossen. Die Obstbrände, für deren Herstellung meist Aprikosen, Äpfel, Kirschen, Zwetschken oder Williamsbirnen verwendet werden, kommen mit ihrem Alkoholgehalt auf 35 bis 45 %. Der Grappa (ital., = Schnaps) schmeckt bei einer Temperatur von 16 °C am besten.

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