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Geschichte und Sprache

Schon in der mittleren Steinzeit lebten Jäger und Sammler in Südtirol oberhalb der Baumgrenze und gingen in den Tälern auf die Jagd. Die fruchtbaren Talsohlen um Etsch und Eisack wurden in der Jungsteinzeit zum Siedlungsgebiet. Ein Beleg dafür ist der spektakuläre Fund von Ötzi. Erste wirtschaftliche Aufschwünge gibt es in Südtirol durch den Kupferbergbau zwischen dem 13. und 10. Jahrhundert v. Chr. Die Räter wurden als erstes Volk namentlich benannt. Sie lebten vornehmlich von Ackerbau und Viehzucht und wurden 60 v. Chr. von den Römern vernichtet.

Südtirol gehörte zwischen dem 3. und 5. Jahrhundert zum römischen Imperium. Nach der Völkerwanderung wurde es im 6. Jahrhundert wurde es von den Bajuwaren erobert.

Südtirol war während der Herrschaft des Frankreichs und des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation vor allem wegen seiner Straßen und Wege nach Italien strategisch bedeutend. Die Bischöfe von Prixen und Trient erhielten große Regionen Südtirols Anfang des 11. Jahrhunderts als Geschenk.

Die Namensgebung „Tirol“ – zusammen mit dem heutigen Tirol und Osttirol – geht auf Meinhard II. zurück. 1363 übernahmen die Habsburger die Grafschaft und blieben Regenten bis 1918.

Während des Ersten Weltkrieges wurde ein geheimes Abkommen geschlossen, demzufolge Südtirol an die Italiener übergehen sollte. Nach Kriegsende wurde diese Vereinbarung vollzogen. 1922 kam Mussolini an die Macht, was für die Region Unterdrückung bedeutete. Ein Abkommen zwischen Hitler und Mussolini bot den Einwohnern der Region die Option, in das Deutsche Reich auszuwandern, was bis 1943 zehntausende Südtiroler wahrnahmen.

1946 sollte Südtirol durch das Gruber-De-Gasperi-Abkommen ein Autonomierecht gewährt werden. Dieses „Gentlemen Agreement“ wurde aber nur zum Teil umgesetzt. Viele Italiener aus ärmeren Gebieten zogen nun in den reichen Norden, wodurch blutige Widerstandskämpfe ausgelöst wurden. Österreich und der UN-Sicherheitsrat konnten durch ihre Intervention die Lage in der Region jedoch schnell entschärfen.

Das alte Zusammengehörigkeitsgefühl kann durch die Einführung des Euro und die offenen Grenzen zwischen Tirol und Südtirol wieder ein Stück weit aufkommen.

Aufgrund seiner bewegten politischen Vergangenheit hat Südtirol zwei offizielle Amtssprachen: deutsch und italienisch. Ladinisch ist kleinen Gebieten ebenfalls als Amtssprache zugelassen. Rund zwei Drittel der Bevölkerung, vornehmlich in der alpinen Region, sprechen deutsch. Die ca. 27 % italienisch sprechenden Einwohner leben hauptsächlich in den Städten, vor allem in Bozen.

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